Die Latte soll auf vier Metern liegen bleiben
Stabhochspringerin Jennifer Herrmann hat von den eigenen Rekorden noch nicht genug.
STABHOCHSPRUNG. Die eigenen Rekorde knacken, und das fast im Wochentakt: Stabhochspringerin Jennifer Herrmann (SU Leibnitz) übertrifft sich selbst. Den steirischen Hallenrekord der Frauen hat sie erst auf 3,25 Meter angehoben, um ihn dann vergangenes Wochenende auf 3,35 Meter zu verbessern. "Das kam gänzlich unerwartet", sagt die 18-Jährige. Für ihren Trainer Martin Zanner war es jedoch keine Überraschung: "Jennifer trainiert hart und viel, diese Erfolge sind das Resultat."
Den nächsten soll es bereits am Samstag und Sonntag bei den steirischen Meisterschaften in Schielleiten geben. Die Leibnitzerin will ihren eigenen Rekord brechen. "Ein bisschen eine Steigerung ist noch drinnen", sagt Herrmann. Seit sieben Jahren ist sie Feuer und Flamme für die Leichtathletik: "Ich mache es gerne."
Nach den steirischen stehen Ende Februar die österreichischen Meisterschaften auf dem Programm. "Für mich zählen aber weniger die Platzierungen, sondern die persönlichen Leistungen", erklärt die Schülerin. Zanner hätte da schon gerne etwas Handfestes: "Medaillen sind sicher drinnen." Ein Ziel hat der Trainer für seinen Schützling bereits gesetzt: Die 3,70-Meter-Hürde soll noch heuer fallen. Im nächsten Jahr geht es für Herrmann noch höher hinaus. "Vier Meter sind möglich", sagt Zanner.
Die Stabhochspringerin ist aber nicht das einzige Talent unter seinen Fittichen. Bei den österreichischen Meisterschaften setzt er auf sechs bis acht Athleten der SU Leibnitz, darunter die Weitspringerin Anna Harrich und die Mehrkämpferin Karin Strametz. "Wir sind auf einem sehr guten Weg", sagt Zanner. DANIELA KAINER,
SANDRA MATHELITSCH













