Bezirks- und Gemeindesuche
Rauferei im Landtag um die besten Plätze
Fünf Parteien sitzen in zwei Reihen im Halbrund - und jeder will woanders sitzen.

Foto © APAWer wird wo im "neuen" Landtag Platz nehmen dürfen?
Die Rückkehr der FPÖ in den Landtag sorgt nicht nur politisch für Aufregung: Auch zwischen den Parteien geht es seit Wochen rund. In mehreren Sitzungen ist es bis Montag nicht gelungen, eine Sitzordnung zu fixieren.
Kern des Streits: 56 Abgeordnete sitzen künftig im zweireihigen Halbrund vor der Regierungsbank mit den neun Regierern. Klar ist, dass SPÖ und ÖVP die vorderen Plätze links und rechts der Mitte besetzen, das ist in Parlamenten üblich. Wohin aber mit den Kleinparteien?
Der Vorschlag von Landtagspräsident Kurt Flecker (er legt laut Geschäftsordnung die Sitzordnung fest): Links, hinter der SPÖ, sitzt die KPÖ, rechts, hinter ÖVP, die FPÖ und in der Mitte hinten die Grünen. Das gefällt der SPÖ absolut nicht, der ÖVP wäre es egal. Deshalb der Kompromissvorschlag: Die drei kleineren Parteien sitzen in der Mitte, die sechs Freiheitlichen in der ersten Reihe, dahinter drei Grüne und zwei Kommunisten. Das wiederum gefällt Grünen und KPÖ nicht. Also heute, zehn Uhr, eine weitere Sitzung. Falls man sich nicht bis Mittag einigt, wird Fleckers Vorschlag umgesetzt.
Aber auch das gilt nur für eine Sitzung, denn der am Donnerstag neu zu wählende Präsident Manfred Wegscheider wird danach "seine" Sitzordnung festlegen.


















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