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Teamchef Koller feilt in Tirol an der Spielidentität Scharner: "Manager wollen nur kassieren" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: ÖFB Nächster Artikel Teamchef Koller feilt in Tirol an der Spielidentität Scharner: "Manager wollen nur kassieren"
Zuletzt aktualisiert: 23.01.2012 um 15:58 UhrKommentare

Kollers Plan: "Nicht so gut spielen, aber punkten"

ÖFB-Teamchef Marcel Koller weilt derzeit an der türkischen Riviera, um den Kontakt zu den Bundesliga-Klubs zu verbessern. Mit der Nationalmannschaft will Koller künftig lieber Punkte holen, als gut zu spielen.

Marcel Koller

Foto © APAMarcel Koller

Neben sieben Bundesliga-Klubs ist auch Österreichs Fußball-Teamchef dieser Tage an der türkischen Riviera anzutreffen. Gemeinsam mit seinen Co-Trainern Thomas Janeschitz und Fritz Schmid sowie Tormann-Coach Otto Konrad weilt Marcel Koller seit Sonntagabend und bis Freitag in Belek. Zu Beginn stand ein Besuch der Schiedsrichter, die sich in Lara auf die Saison vorbereiten, auf dem Programm.

Vom Besuch der Bundesliga-Klubs im Trainingslager in der Türkei erwartet sich Koller ein weiteres Beschnuppern. "Uns geht es darum, uns einmal vorzustellen, uns ein bisschen auszutauschen, zu schauen, welche Ideen es gibt. Wichtig ist auch zu sehen, wie der persönliche Kontakt ist, denn wenn dann einmal Probleme sind, ist es einfacher zu kommunizieren, wenn man einander schon ein bisschen kennt", so der Teamchef.

Die Spielerbeobachtung steht dabei eher im Hintergrund. "Grundsätzlich sind wir da, um uns zu präsentieren. Wir werden aber natürlich auch versuchen, Spieler zu beobachten, uns Trainings anzuschauen, von daher kann sich ein Spieler schon auch aufdrängen", verriet Koller der APA.

"Bis Sommer 30 Spieler"

Sein langfristiges Ziel ist es, "bis Sommer 30 Spieler zusammenzuhaben, mit denen wir weiterarbeiten wollen. Wir werden aber nicht jedes Mal einen herzaubern, nur vielleicht weil irgendwer einen gefunden hat, wo die Mutter oder der Vater in Österreich geboren ist."

Der Teamchef nimmt aber auch die Spieler in die Pflicht, etwa durch regelmäßige Anrufe: "Es ist wichtig, Kontakt zu halten. Von den elf Spielern, die gegen die Ukraine begonnen haben, habe ich neun besucht und ihnen eine individuell zusammengeschnittene DVD gezeigt."

Koller verriet auch seine Prioritäten für kommende Länderspiele. Es sei tatsächlich "vielleicht ein bisschen österreichisch, dass man gut spielt, aber trotzdem verliert. Mir wäre es da schon einmal lieber, nicht so gut zu spielen, aber die drei Punkte mitzunehmen. Das ist auch in der Qualifikation dann sehr wichtig."


ÖFB

Präsident: Leo Windtner
Teamchef: Marcel Koller
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Generaldirektor: "Gigi" Ludwig

 

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