Box-Einlagen leiteten die Wende ein
Die Graz 99ers lagen gegen Orli Znaim bis zur 53. Minute 0:2 zurück, drehten aber das Spiel. In der Verlängerung schlug Blatny zu, davor Moderer und Iberer mit den Fäusten.

Foto © GEPA
Achter Heimsieg in Serie, fünfter Erfolg im fünften Duell mit Znaim und Platz eins in der Qualifikationsrunde. Die Bilanz des Abends kann sich bei den 99ers sehen lassen, aber es war ein hartes Stück Arbeit, das die Truppe von Trainer Mario Richer abliefern musste, ehe der 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Znaim feststand.
Die Tschechen wehrten sich nämlich mit Händen und Füßen, kämpften, rackerten, bissen und kratzten. Bis ihnen Zdenek Blatny mit einem satten Schuss in der 63. Minute das Licht ausblies - sehr zum Jubel der 2560 Fans im "Bunker", die bis dahin ordentlich zittern mussten.
Znaim mit Blitzstart
Denn Znaim legte einen Blitzstart hin. Mike Danton fälschte nach 28 Sekunden einen Schuss unhaltbar für Cloutier ab - das Match startete quasi mit 0:1. Und dann setzte der Liga-Neuling Maßstäbe in punkto Einsatz und Kampfgeist. Als ob lauter Duracell-Häschen am Eis wären. Jeder Schuss wurde geblockt, jeder Pass unterbunden, jeder Check zu Ende gefahren. Das zog den Grazern, die mit Dahlman (Grippe), Bisaillon und Woger drei Stammspieler vorgeben mussten, 50 Minuten lang den Nerv.
Selbst ein vierminütiges Powerplay zu Beginn des Schlussdrittels konnte nicht genutzt werden. Als Pucher von der Strafbank kommend auch noch das 0:2 (47.) machte, schien alles gelaufen. Zwei Box-Einlagen, die Moderer (gegen Lattner) und Iberer (gegen Planek) klar für sich entschieden, weckten die 99ers aber wieder auf. Danach ging Znaim die Luft aus und Kapitän Jarrett verkürzte auf 1:2 (53.). Ganahl schaffte den viel bejubelten Ausgleich (57.) und Blatny schoss Graz zurück auf Play-off-Kurs.
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Ergebnis:
Qualifikationsrunde (4. Runde):
Moser Medical Graz 99ers - HC Orli Znojmo 3:2 n.V. (0:1,0:0,2:1;1:0).
Graz, Eishalle Liebenau, 2.560, SR Smetana/Trilar.
Tore: Jarrett (53.), Ganahl (57.), Blatny (63.) bzw. Danton (1.), Pucher (47.).
Strafminuten: 10 bzw. 18


















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