BDI setzt in den USA Standbein auf den Boden
Neuaufträge in USA und Frankreich über insgesamt fünf Millionen Euro. BDI hat ihren Firmensitz in Grambach, dort sind Forschung, Entwicklung, Planung, Engineering angesiedelt.

Foto © APA | Sujet
GRAMBACH. Es soll der Schritt zu einer wachsenden Geschäftsverbindung in den USA werden: Die BDI BioEnergy aus Grambach bei Graz wird für einen US-Biodiesel-Hersteller vorerst den Umbau und die Sanierung einer von zehn Anlagen planen. Der Auftragswert beläuft sich auf 500.000 Euro. BDI erwartet sich in Zukunft weitere Aufträge des US-Partners.
Biodiesel hat in den USA in der Transportbranche für Lkw und Schiffe einen hohen Stellenwert, sagt BDI-Marketingmanager Norbert Gaulhofer: "Mehr Unabhängigkeit von Ölimporten steht da im Vordergrund." Erstmals wurde 2011 in der Produktion die Menge von einer Milliarde Gallonen (rund 3,8 Milliarden Liter) erreicht.
Mit einem Projekt in Frankreich hofft die BDI, so Gaulhofer, einen "Türöffner" für den schwierigen französischen Markt zu schaffen. Im Norden entsteht eine Biogas-Anlage, der Auftragswert erreicht 4,45 Millionen Euro. Hier werden industrielle Abfälle verwertet.
Die BDI hat ihren Firmensitz in Grambach, dort sind Forschung, Entwicklung, Planung, Engineering angesiedelt. Die Anlagenteile werden von Partnerfirmen erzeugt. BDI beschäftigt 140 Mitarbeiter, gab für Jänner bis Oktober 2011 einen Umsatz von 27,5 Millionen Euro bekannt, der Gewinn (Ebit) beträgt 3,2 Millionen (plus 17 Prozent). Die Bilanz 2011 wird im April vorgelegt.















-Anzeigen