Aktivisten melden neue Angriffe in Homs und Idlib
In der syrischen Stadt Idlib wurden nach Angaben von Aktivisten ein Richter und ein Anwalt erschossen, als sie zusammen in einem Auto saßen. Oppositionelle vermuten, dass es sich um ein gezieltes Attentat handelt, da beide "die Revolutionäre verteidigt hatten".

Foto © ReutersEin Demonstrant macht in London deutlich, was er von Syriens Machthaber Assad denkt
Die Truppen des syrischen Regimes haben am Sonntag offenbar ihre Angriffe auf die Stadt Homs und andere Provinzen des Landes fortgesetzt. In der Stadt Idlib wurden nach Angaben von Aktivisten ein Richter und ein Anwalt erschossen, als sie zusammen in einem Auto saßen. Oppositionelle vermuten, dass es sich um ein gezieltes Attentat handelt, da beide "die Revolutionäre verteidigt hatten". In der Ortschaft Al-Sukhna an der Straße zwischen Deir as-Saur und Palmyra sei eine Frau Opfer von um sich schießenden Angehörigen der Sicherheitskräfte geworden. Mehrere Menschen seien zudem verletzt worden.
Die sogenannten Revolutionskomitees hatten für diesen Sonntag zu einem Generalstreik in der Hauptstadt Damaskus aufgerufen. Am Samstag waren ihren Angaben zufolge 23 Menschen von den Truppen des Regimes von Präsident Bashar al-Assad getötet worden.
Die syrischen Behörden haben indes drei bekannte Aktivistinnen freigelassen, die Mitte vergangener Woche bei einer Razzia im Zentrum für Medien und Meinungsfreiheit festgenommen worden waren. Menschenrechtler berichteten am Sonntag, Hanadi Sahlut, Rasan Ghassawi und Jara Badr seien am Samstagabend wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der Direktor des Zentrums, Masen Darwish, und zwölf weitere Männer, die nach der Razzia eingesperrt worden waren, befinden sich den Angaben zufolge noch in Haft. Für mehrere der festgenommenen Demokratie-Aktivisten war dies nicht die erste Festnahme gewesen.









