Österreich nahm 30 verletzte Libyer in Spitäler auf
Auf Ersuchen der libyschen Übergangsregierung haben österreichische Spitäler Verwundete aus Libyen aufgenommen. Insgesamt sollen 100 Libyer in Österreich medizinisch behandelt werden. Die Kosten trägt Libyen.

Foto © ReutersRund 100 Verwundete aus Libyen sollen in österreichischen Spitälern behandelt werden.
Den österreichischen Behörden liegt laut Außenministerium eine Liste von 72 Patienten vor, die behandelt werden sollen. Von diesen seien 30 bereits in Österreich eingetroffen. Insgesamt sollen etwa 100 Personen zur medizinischen Versorgung nach Österreich kommen.
Die libysche Übergangsregierung habe sich für die Unterstützung der österreichischen Ärzte und Spitäler bei der Botschafterin Österreichs in Libyen, Dorothea Auer, bedankt, so das Außenamt. Außenminister Michael Spindelegger (V) hatte dem libyschen Übergangsrat bei seinem Besuch in Tripolis im Oktober Hilfe bei der medizinischen Betreuung verwundeter Kämpfer angeboten. Libyen finanziert die Versorgung seiner Staatsangehörigen in Österreich selbst, heißt es vom Außenministerium.









