Bomben-Spezialisten zerstören 5.000 Raketen
Aus dem Bestand der gestürzten Führung um den getöteten libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi wurden in Libyen über 5.000 Flugabwehrgeschosse zerstört. Gaddafi hatte bis zu Beginn der Revolte mehr als 20.000 dieser Raketen gehortet.

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Bomben-Spezialisten aus Libyen und den USA haben einem US-Vertreter zufolge tausende Boden-Luft-Raketen aus dem Bestand der gestürzten Führung um Ex-Machthaber Muammar al-Gaddafi zerstört. Mehr als 5.000 dieser Flugabwehrgeschoße seien von dem Expertenteam gefunden und unschädlich gemacht worden, sagte der US-Regierungsvertreter Andrew Shapiro am Sonntag während eines Besuchs in dem nordafrikanischen Land. Er verfolgte, wie nahe des Dorfs Sidi Bin Nur im Osten der Hauptstadt Tripolis Dutzende dieser Raketen kontrolliert zur Explosion gebracht wurden.
Der Ende Oktober getötete Gaddafi hatte bis zum Beginn der Revolte gegen ihn nach Expertenangaben mehr als 20.000 dieser Raketen gehortet. Ein gemeinsames Team aus Entschärfungsspezialisten aus den USA und Libyen sucht seit Monaten nach den Verstecken dieser Waffen, damit sie nicht in falsche Hände gelangen und zu einer Bedrohung für die zivile Luftfahrt werden. Tausende Geschoße wurden bereits durch die Angriffe der NATO in Libyen zerstört.
Von den Waffen, die sich noch in den Händen der früheren Rebellen befinden, geht nach Einschätzung der libyschen Übergangsregierung in Tripolis keine Gefahr für die Stabilität und Sicherheit des Landes aus. "Diese Waffen sind in sicheren Händen", sagte der Generalsekretär im Verteidigungsministerium, Jussef Ahmed al-Maghutsch, am Sonntag. Alle "Revolutionäre" seien sich darüber einig, dass sie die Waffen nach der Befreiung des Landes dem Staat übergeben.













