USA vereinbaren mit Pakistan Sicherung von Atomwaffen
Die Sorge, dass islamische Extremisten im Militär bei einem Putschversuch die Kontrolle über atomare Anlagen gewinnen könnten, hat die USA und pakistanische Armee zu der Vereinbarung veranlasst.

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Die USA und die pakistanische Armee haben sich laut einem Pressebericht auf Maßnahmen zum Schutz des pakistanischen Atomwaffenarsenals verständigt. Wie der für seine Enthüllungen bekannte US-Journalist Seymour Hersh in der neusten Ausgabe der Zeitschrift "The New Yorker" berichtet, sollen US-Spezialeinheiten im Krisenfall für einen zusätzlichen Schutz des pakistanischen Arsenals sorgen. Zugleich soll die pakistanische Armee mehr Geld für Training, Ausstattung und Unterbringung ihrer Soldaten erhalten. Hersh bezieht sich auf Gespräche mit früheren und jetzigen Vertretern in Washington und Pakistan.
Dem Bericht zufolge erhielten Experten des US-Außenministeriums für die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen Einblick in das Kommando des pakistanischen Arsenals und sein Sicherheitssystem. Hintergrund der Einigung sei die Sorge, dass Extremisten innerhalb des pakistanischen Militärs putschen und somit die Kontrolle über atomare Anlagen gewinnen oder einen Gefechtskopf in ihren Besitz bringen könnten.













