Nur 13 Prozent für höhere Steuern
Drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher würden demnach eine Sanierung durch Ausgaben- und Leistungskürzungen bevorzugen, nur 13 Prozent plädieren stattdessen für höhere Steuern.
Angesichts der langsam ins Finale gehenden Sparpakets-Verhandlungen hat sich die ÖVP ihre Anti-Steuer-Linie durch eine Umfrage bestätigen lassen. Drei Viertel der Österreicherinnen und Österreicher würden demnach eine Sanierung durch Ausgaben- und Leistungskürzungen bevorzugen, nur 13 Prozent plädieren stattdessen für höhere Steuern.
ÖVP-Generalsekretär Rauch erklärte dazu am Samstag gegenüber der APA, seine Partei sehe sich dadurch bestätigt, dass sie mit ihrem Kurs auf dem richtigen Weg sei.
Nach der beim Institut für Marktforschung und Regionalumfragen in Auftrag gegebene Umrage (1.000 Befragte in der letzten Jännerwoche) sind 77 Prozent der Österreicher für eine Budgetsanierung durch Einsparungen, nur 13 Prozent für Steuererhöhungen, zehn Prozent gaben keine Antwort. Die Frage lautete: "Die österreichische Bundesregierung arbeitet derzeit an der Sanierung des Budgets. Wie sollte die Budgetsanierung Ihrer Meinung nach in erster Linie erfolgen?"
Am größten war die Zustimmung zu neuen Steuern erwartungsgemäß bei den Sympathisanten von SPÖ und Grünen (22 bzw. 24 Prozent), wobei auch hier eine Mehrheit für eine ausgabenseitige Sanierung durch Einsparungen plädierte (70 bzw. 63 Prozent). Bei den Wählern von ÖVP und FPÖ plädierten nur je sechs Prozent für Steuererhöhungen. Für Rauch ist damit klar, dass die Bevölkerung erkannt hat, das der Staat genug Einnahmen habe, aber zuviel Geld ausgebe. Quer durch alle Parteien werde anerkannt, "dass wir ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem haben, auch bei SPÖ- und Grün-Sympathisanten sei die Zustimmung zu einer ausgabenseitigen Sanierung sehr hoch.













