Hamas und Fatah über Gefangenenaustausch einig
Bis zum 15. Jänner soll eine Liste vorliegen, auf der die Namen der betroffenen Häftlinge stehen. Damit ist einer der wichtigen Schritte zur Versöhnung der beiden palästinensischen Fraktionen getan.

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Die beiden größten Palästinenser-Bewegungen Hamas und Fatah haben sich auf einen Austausch ihrer politischen Gefangenen geeinigt. Die radikalislamische Hamas und die säkulare Fatah von Palästinenserpräsident Abbas wollen bis zum 15. Jänner eine Liste vorlegen. Auf dieser sollen dem Koordinator des sogenannten Freiheitskomitees, Khaled al-Batch, zufolge die Namen der betroffenen Häftlinge stehen.
Zudem hätten sich beide Seiten bei ihren Gesprächen in Gaza darauf verständigt, dass die Zeitungen aus dem Westjordanland wieder im Gazastreifen und die Zeitungen aus dem Gazastreifen wieder im Westjordanland erscheinen dürften. Die Presseerscheinungen aus dem jeweils anderen Palästinensergebiet waren seit Jahren verboten gewesen.
Seit 2007 geteilt
Die Palästinensergebiete sind seit 2007 politisch geteilt: im Gazastreifen regiert die Hamas, im Westjordanland die Fatah. Die verfeindeten Bewegungen schlossen im vergangenen Frühjahr überraschend ein Versöhnungsabkommen. Dieses sieht die Bildung einer Übergangsregierung aus Unabhängigen vor, die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen organisieren soll. Das Freiheitskomitee wurde mit dem Abkommen eingesetzt und koordiniert die Gespräche zwischen beiden Parteien.













