Abpumpen des Treibstoffes weiterhin nicht möglich
Wegen kritischer Wetterbedingungen droht sich der Stopp bei den Bergungsarbeiten am havarierten Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" zu verlängern.

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Starker Wind, hohe Wellen und Regen belasteten die Insel Giglio, vor der das Kreuzfahrtschiff auf Grund gelaufen ist. Wegen des starken Windes kam es auch zu Schwierigkeiten bei der Fährenverbindung zwischen der kleinen Insel und der toskanischen Ortschaft Porto Santo Stefano.
Wegen der Wetterlage sei es weiterhin unmöglich, mit dem Abpumpen des Treibstoffes zu beginnen, der sich noch im Wrack befindet, erklärte ein Sprecher des wissenschaftlichen Komitees, das über den Beginn der Bergungsarbeiten entscheiden soll. Mit einer Besserung der Wetterlage sei vorerst nicht zu rechnen. Ganz Italien leidet unter der klirrenden Kälte und heftigen Schneefällen.
Nach dem Unglück am 13. Jänner wurden bisher 17 Todesopfer geborgen, 15 Menschen werden noch vermisst. Am Dienstag hatten die Rettungskräfte die Suche nach Vermissten im unter Wasser stehenden Teil des Wracks offiziell eingestellt.











