Die große Narretei ist aus und vorbei
In Bleiburg, Eberndorf, Griffen und Völkermarkt wurde gestern lautstark die närrische Zeit verabschiedet. Faschingsumzüge und ein Rummel standen auf dem Programm.
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Im Mittelpunkt des ersten "Bleiburger Faschingsrummel", der auf dem Oberen Hauptplatz über die Bühne ging, stand das traditionelle Bochziehen der Kulturinitiative Bleiburg. "Wir müssten drei Tage unterwegs sein, um alle Ledigen zu besuchen", scherzte Obmann Arthur Ottowitz. Kinder und Jugendliche amüsierten sich im Vergnügungspark mit "Tagada", einer Riesenrutsche, einem Karussell und einer Kindereisenbahn. Verzaubert wurden die Kinder von "Magic Gerhard".
Die Gastronomiebetriebe errichteten Stände, wo fröhliche Faschingsstimmung herrschte. Gesehen wurden Monsignore Ivan Olip, Bürgermeister Stefan Visotschnig, Stefan Breznik vom "Alten Brauhaus", Hanzi Einspieler, der Geschäftsführer des Zadruga Markets, und viele weitere Personen mit Rang und Namen in der Stadtgemeinde. Der Vergnügungspark war ein Geschenk des Bleiburger Faschingskabaretts an die Jugend. Die Blochzieher verteilten an ihre "Kunden" auch den aktuellen Blochzieherkalender.
Blatsch, Blatsch!
In der Bezirksstadt Völkermarkt herrschte bereits am Vormittag närrische Stimmung. Beim Umzug, organisiert von der "Jungen Wirtschaft" Völkermarkt, präsentierten die 20 teilnehmenden Gruppen mitunter auf spektakuläre Weise teils hochbrisante, aktuelle Themen. Das Team der Firma Skoda-Purkowitzer gab Einblick in das feudale Leben von Zeus und seinen Kumpanen. Die Landjugend St. Stefan-Haimburg ließ Bär Roznik auferstehen, während die Dorfgemeinschaft Kaltenbrunn den Schönheitswahn und dessen letale Folgen persiflierte.
Ebenso turbulent wurde in Griffen das Faschingsfinale zelebriert: Die G.F.O.R. stattete bereits am Vormittag mit dem Burgpaar Andrea I (Kupferschmied) und Willibald I (Hartl) der örtlichen Gewerbewelt einen Besuch ab. Vor dem Gemeindeamt wurde Bürgermeister "Max" Josef Müller in die Mangel genommen. Beim nachmittägigen Umzug begeisterte die Dorfgemeinschaft St. Kollmann ob ihrer skurrilen Flugobjekte und die Marktgemeinde demonstrierte symbolkräftig die hellenische Geldverschleuderungspolitik.
In Eberndorf wurden unter riesen "Tra, Tra" die originellsten Kostümierungen prämiert. Den ersten Platz sicherte sich Taxinge (Inge Tischler) mit dem Hippie-liken "Cannabus", gefolgt von der "Affen-Crew" vom Café Julita aus Altendorf. Den dritten Stockerlplatz eroberten der Stiftskindergarten Eberndorf und der Hort Kühnsdorf.











