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Marco Schwarz: Goldrichtig kombiniert
Der 16-jährige Radentheiner Marco Schwarz siegte bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck in der Super-Kombination.

Foto © GEPA/Kelemen
Die Jung-Karriere kam in Schwung, als die Carving-Schier auf den alpinen Pisten die Kurve kratzten. "Ich habe mich umstellen müssen und Marco ist eingestiegen", erzählt Rudolf Schwarz, dessen Sohn bei den Olympischen Jugendspielen in Innsbruck am Sonntag goldrichtig kombinierte.
Die Kunst des Rennfahrens gerät fast zu Kitsch, wenn ein 16-jähriger Kärntner am legendären Patscherkofel gewinnt, wo vor fast 36 Jahren Franz Klammer zu Gold gerast war. "Das is guat", so der Junior, dessen langjähriger Trainer Alfred Hopfgartner vom Schiklub Bad Kleinkirchheim die Lockerheit seines renngenetisch top-ausgestatteten Schützlings hervorhebt. "Er ist extrem cool, ein wilder Hund. Ich habe kaum einmal einen Schifahrer gesehen, der so zulegen kann, wenn er seine Startnummer hat." Der Ausfall im Super-G am Vortag trieb Schwarz zusätzlich an. "Er hat das weggesteckt, weil er gesehen hat, dass er schnell unterwegs war." Sieben Zehntel war er beim Abgang vorangelegen.
In der Kombination zog der lockere Typ die Zeitschraube aber dann so an, dass es für die Konkurrenz kein Entkommen gab. Der Radentheiner hatte sie fest im Griff, bei 1,17 Sekunden Vorsprung im Super-G. Im Slalom ließ er sich nicht mehr erwischen und nun fasst der Allrounder weitere Medaillen ins Auge.
Schon frühzeitig, nämlich als Dreijähriger, hatte Klein-Marco über Vermittlung der Eltern Kontakt mit dem Schnee aufgenommen. Bald war er in den Kleinkirchheimer Schiklub integriert. "Der Erfolg hat sich abgezeichnet", so der Trainer. Die Schihandelsschule Schladming bietet dem jungen Mann, der Ted Ligety und Marcel Hirscher ("lässige Typen") als Vorbilder nennt, bei zwei freien Wintermonaten perfekte Voraussetzungen mit dem idealen Ferialjob: Rennfahren.









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