"Stones"-Drummer Charlie Watts in Feldkirchen
"Stones"-Drummer Charlie Watts beehrt am 26. März mit "The ABC&D of Boogie Woogie" Feldkirchen.

Foto © APACharlie Watts, 70-jähriges Urgestein der "Rolling Stones", lässt es auch in Kärnten krachen
Mit mehr als vier Millionen Euro Abendgage sind die "Rolling Stones" die derzeit teuerste Rockband der Welt. Da kommt es freilich günstiger, die legendären "Steine" im einzelnen anrollen zu lassen, oder, wie etwa für ein Konzert im Stadtsaal Feldkirchen, in einer alternativen Liebhaberformation.
"The ABC & D" nennt sich eine Boogie Woogie-Combo, mit der sich "Stones"-Schlagzeuger Charlie Watts regelmäßig von Mick Jagger & Co. erholt. Auch heuer ist das Quartett, das sich nach den Anfangsbuchstaben der Vornamen seiner Bandmitglieder benennt, wieder auf Tour. Dem "A" in der Band ist es letztlich zu verdanken, dass "The ABC&D" eines seiner Konzerte in Kärnten absolviert. "Unser Freund Axel Zwingenberger, der letztes Jahr das Abschlusskonzert beim Steinhaus-Festival gespielt hat, hat versprochen, an uns zu denken, wenn er wieder mit der Band unterwegs ist", freuen sich Andrea Pecile und Erhard Blaßnig über das kurzfristig anberaumte "Sensationsgastspiel".
Seit etlichen Jahren sorgen die beiden Feldkirchner für eine kulturelle Belebung ihrer Heimatstadt und sind seit 2008 auch "operative Geschäftsführer" von Günther Domenigs Steinhaus am Ossiacher See. In letzterer Funktion haben sie im Vorjahr ein Festival aus dem Boden gestampft, das trotz bescheidenster Förderung (5000 Euro vom Land) hochkarätige Veranstaltungen ins Steinhaus holte, darunter ein Geburtstagskonzert für Dieter Kaufmann, ein Otto Schenk-Abend oder diverse Architektur-Events. Eine Fortsetzung soll es diesen Sommer geben.
Zuvor aber sind am 26. März "The ABC&D" zu Gast, die im Stadtsaal Feldkirchen Evergreens wie "Blueberry Hill" zum Besten geben werden. An der Seite von Watts und Zwingenberger (p) spielen Ben Waters (p & voc) und Dave Green (b).
"Nazareth" und "Uriah Heep"
Wer originale Rockmusik bevorzugt, der sollte sich den 12. Mai frei halten. Da sind nämlich an einem Abend "Uriah Heep" und "Nazareth" zu erleben. "Dass Nazareth wiederkommt, hätte ich mir nicht gedacht. Die sind ja doch nicht mehr die Jüngsten", erinnert Andrea Pecile an das Feldkirchen-Debüt der Rocksaurier vor fünf Jahren. Aber auch "Uriah Heep" dürften in der Tiebelstadt ihren Spaß gehabt haben. Ihr großes Open-air-Konzert liegt erst zwei Jahre zurück.









