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Zuletzt aktualisiert: 15.12.2011 um 13:08 Uhr

Social Media: doch kein vorübergehender "Hype"

Die Kleine Zeitung klärt auf.

Foto © AP

Social Media – ein Begriff, der in den letzten Jahren in aller Munde ist. Kaum jemand, der nicht Mitglied eines Online-Netzwerkes ist oder zumindest schon davon gehört hat. Auch für Unternehmen werden soziale Netzwerke in puncto Werbung und Kommunikation laufend wichtiger. Vielleicht suchen Sie aber auch nach Alternativen zu Social Media, die Ihnen trotzdem eine effektive Online-Kommunikation für Ihr Unternehmen ermöglichen.

Aber noch mal von Anfang an. Auf den Punkt gebracht, lassen sich Facebook und Co. folgendermaßen definieren: Social Media ist ein Überbegriff für Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Informationen, Erfahrungen und Wissen austauschen. Zu diesen Medien zählen unter anderem klingende Namen wie Facebook, Youtube, Twitter und seit neuestem Google+, das Netzwerk des Suchmaschinen-Riesens Google. Mit mehr als 2,6 Millionen Nutzern ist Facebook das größte Social-Media-Portal Österreichs. Die Anzahl der weiblichen und männlichen Facebook-User hält sich beinahe die Waage, die am häufigsten vertretene Altersgruppe der User bewegt sich im Rahmen von 20 bis 29, gefolgt von den 13- bis 19-Jährigen und den 30- bis 39-Jährigen (Quelle: Social Media Radar 2011).

Bestimmten Stimmen zufolge soll zwar Google+ das "neue Facebook" sein – sind die Google-Userzahlen jedoch anfangs noch stark gestiegen, so hat die Wachstumsrate mittlerweile deutlich abgenommen. Wie viele Google+-Nutzer es gibt, ist nicht genau bekannt, Schätzungen gehen aber von 30 Millionen Accounts mit September 2011 aus. Verglichen mit den insgesamt rund 800 Millionen Facebook-Nutzern und 200 Millionen Twitter-Mitgliedern bedeutet das jedoch enormen Aufholbedarf für Google+. Apropos Twitter: In Österreich hat die Blogging-Kommunikationsplattform zwar gerade mal knapp über 65.000 Nutzer – was im direkten Vergleich mit Facebook zwar nach wenig klingt, jedoch finden sich unter den Usern wichtige Einflussnehmer und –verbreiter.

Neben den zahlreichen privaten Nutzern greifen auch immer mehr Firmen auf Online-Netzwerke als Werbekanäle zurück. Bereits mehr als 50 Prozent aller Unternehmen betrachten Social Media als "sehr wichtiges" Kriterium für ihre Unternehmenskommunikation (Quelle: Temmel, Seywald & Partner). Wer mit seinem Unternehmen vor der Entscheidung steht: "Social Media – ja oder nein?", sollte sich im Falle eines "Ja" auch Gedanken darüber machen, WELCHES Netzwerk er als Kanal nutzen möchte. Denn das Hauptkriterium bei der Auswahl sollte sein, dass die gewünschte Zielgruppe in genügend hoher Anzahl dort vertreten ist.

Und, ein häufiger Trugschluss in puncto Social-Media: Ein Unternehmen, das die sozialen Netzwerke für sich nutzen will, kommt meist um Kosten nicht herum – ist die Anlage eines Kontos zwar noch gratis, kann man bei professioneller Nutzung mit Personal- (für die Betreuung der Seite(n)) und Softwarekosten rechnen. Bei effektiver Handhabung der sozialen Netzwerke als Werbetool kommt es allerdings zu einem Return des Investments – sprich, der Einsatz hat sich gelohnt und die Ausgaben kommen zurück.

Sie möchten in Sachen Social Media durchstarten und sind noch auf der Suche nach der passenden Plattform? Oder wollen Sie einfach Ihren bestehenden Social-Media-Auftritt optimieren oder das Netzwerk wechseln? Vielleicht suchen Sie aber auch nach Alternativen zu Social Media, eine Kombination mit Kampagnen-Zielen angepassten Maßnahmen, die Ihnen trotzdem eine effektive Online-Kommunikation für Ihr Unternehmen ermöglichen?

Fragen Sie einen Experten des Kleine-Zeitung-Verkaufsteams – er steht Ihnen bei der Entscheidungsfindung gerne mit Rat und Tat zur Seite! Oder Sie wenden sich für detaillierte Fragen zu Online-Netzwerken an Manuel Penaloza, BA: manuel.penaloza@kleinezeitung.at


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